Barriere-Freiheit

Informationen in Leichter Sprache

Hier finden Sie wichtige Informationen zu Barriere-Freiheit.

Die Informationen sind von der Bayerischen Staats-Regierung.

Was sind Barrieren?

Eine Barriere ist ein Hindernis.
Es gibt viele verschiedene Barrieren.

Zum Beispiel:
Für Menschen im Rollstuhl können Treppen und Stufen Barrieren sein.
Aber auch ein schwieriger Text kann eine Barriere sein.
Denn nicht alle Menschen können schwierige Texte gut verstehen.

Es gibt auch unsichtbare Barrieren.
Manche Menschen wissen zum Beispiel nicht:
Wie sollen wir mit Menschen mit Behinderung umgehen?
Das ist ein Beispiel für eine unsichtbare Barriere.
Menschen mit Behinderung wollen ganz normal behandelt werden.

Was bedeutet barriere-frei?

Ein Lebens-Bereich ist barriere-frei,
wenn ihn alle Menschen ohne Hilfe nutzen können.
Menschen mit Behinderung genauso wie Menschen ohne Behinderung.

Beispiele für Barriere-Freiheit

  • Jede Person kann die Tür-Griffe oder Licht-Schalter gut erreichen und benutzen.
  • Jede Person kann die Straße zu Fuß oder im Rollstuhl ohne Probleme benutzen.
  • Informationen können über mehrere Sinne aufgenommen werden.
    Zum Beispiel über das Hören, das Sehen und das Tasten.
  • Informationen sind so geschrieben, dass alle sie verstehen können.
  • Vielleicht braucht eine Person Unterstützung.
    Dann kann diese Person Unterstützung bekommen.
    Sie kann selbst entscheiden, welche Unterstützung sie möchte.

Für wen ist Barriere-Freiheit wichtig?

Barriere-Freiheit ist für alle Menschen wichtig.
Zum Beispiel:

  • für ältere Menschen
  • für Familien mit Kindern
  • für Menschen mit Behinderung

In welchen Lebens-Bereichen ist Barriere-Freiheit wichtig?

Barriere-Freiheit ist in allen Lebens-Bereichen wichtig.
Zum Beispiel in der Arbeit, in der Wohnung oder im Straßen-Verkehr.
Barriere-Freiheit ist aber auch in der Kommunikation wichtig.
So kann man das Wort besser lesen: Kommu-nika-tion.
Mit Barriere-Freiheit in der Kommunikation ist gemeint:
Alle Menschen sollen Informationen verstehen können.

Wie wird Bayern barriere-frei?

Von 2008 bis 2018 war Horst Seehofer der Minister-Präsident von Bayern.
Ein Minister-Präsident oder eine Minister-Präsidentin ist wichtig für die Politik von einem Bundesland.
Horst Seehofer hat am 12. November 2013 eine Regierungs-Erklärung gemacht.
In einer Regierungs-Erklärung steht:
Welche Ziele für die Zukunft gibt es in einem Bundesland?

Das sind die Ziele aus der Regierungs-Erklärung von Horst Seehofer:

  • Der öffentliche Raum soll barriere-frei werden.
    Das bedeutet:
    Jede Person kann die Angebote von öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen ohne Hilfe benutzen.
    Zum Beispiel eine Schule oder ein Museum.
  • Der öffentliche Personen-Nahverkehr soll barriere-frei werden.
    Das bedeutet:
    Jede Person kann den Zug oder die Straßenbahn ohne Hilfe benutzen.

In der Regierungs-Erklärung steht auch:
Die bayerische Regierung will die Ziele bis zum Jahr 2023 erreichen.

Dafür muss noch viel getan werden!
Das kostet alles sehr viel Geld.
In den letzten Jahren hat die Regierung von Bayern deshalb schon viel Geld ausgegeben.

Beratungsstelle für Barriere-Freiheit

Es gibt eine Beratungsstelle für Barriere-Freiheit in Bayern.
Sie heißt:
Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer.
So kann man das Wort besser lesen: Archi-tekten-Kammer.

Die Beratungsstelle unterstützt alle,
die etwas für Barriere-Freiheit tun wollen.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle sind an 18 Orten in Bayern.

Möchten Sie sich zum Thema Barriere-Freiheit beraten lassen?
Dann rufen Sie bei der Beratungsstelle an.
Sie können auch eine E-Mail schreiben.

Die erste Beratung bei der Beratungsstelle ist kostenlos.

Die Beratungsstelle arbeitet mit verschiedenen Partnerinnen zusammen:

  • mit der Stiftung Pfennigparade
  • mit der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH

Das Bayerische Sozial-Ministerium unterstützt die Beratungsstelle.

Hier können Sie zur Beratungsstelle Kontakt aufnehmen.

Die Informationen sind in schwerer Sprache.

Zum Kontaktformular

Übersetzung und Prüfung in Leichter Sprache:

CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH
Fach-Zentrum für Leichte Sprache
Telefon: (0821) 58 98 00 13

Mitglied im Verein Netzwerk Leichte Sprache e. V.

www.leichte-sprache-augsburg.de

Bilder:

© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen;
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel 2013

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Informationen zu Readspeaker

Das ist ein kleines Programm.
Wir benutzen es auf dieser Internet-Seite.

Was das Programm kann?
Es kann den Text von der Internet-Seite vorlesen.
Das ist wichtig für Menschen,
die blind sind.
Oder die nicht so gut lesen können.
Das Programm bekommt dafür aber Ihre Daten.

Das bedeutet zum Beispiel:
Das Programm erfährt,
welchen Computer Sie benutzen.
Das ist wichtig,
damit das Programm gut funktioniert.

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